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8. März 2009: Pressemitteilung Nr. 1

Öffentliches Aktionstraining von BLOCK NATO in Strasbourg

Mit einem Aktionstraining von etwa 50 AktivistInnen auf dem Strasbourger Place de la République stellte sich am 8. März 2009 die Initiative BLOCK NATO der Öffentlichkeit vor.

"Aktionstrainings spielen eine wichtige Rolle in unseren Vorbereitungen. Die Teilnehmenden üben, wie sie ohne Eskalation Polizeiabsperrungen überwinden können und welche Blockadetechniken es gibt. Am wichtigsten ist aber das Selbstvertrauen, dass die BlockiererInnen durch die Rollenspiele gewinnen.", erklärt Brigitte Bastian von den Désobéissants Civiles aus Strasbourg den Hintergrund der Aktionstrainings.

"Der 60. Geburtstag eines aggressiven Militärbündnisses, das für tausende ziviler Opfer in Afghanistan verantwortlich ist, das sich noch immer den Ersteinsatz von Atomwaffen vorbehält und dessen Mitglieder einen Anteil von 70% an den weltweiten Militärausgaben haben, ist kein Grund zum Feiern.", sagt Inez Louwagie, von der belgischen Gruppe Bombspotting und dem internationalen Netzwerk NATO-ZU.

"Wir sprechen dem NATO-Gipfel jede Legitimität ab und erklären offen, dass wir mit den Mitteln des Zivilen Ungehorsams Widerstand leisten werden. Tausende von Menschen werden am 4. April die Zufahrtsstraßen zum Gipfel besetzen. Sie werden sich von der Polizei weder provozieren noch aufhalten lassen und ihrem ?NEIN? zu Krieg und Militarismus durch einen bewussten Regelübertritt Ausdruck verleihen." erklärt Christoph Kleine von der "Interventionistischen Linken" aus Deutschland das Aktionskonzept von BLOCK NATO.

"Die Absicht der französischen Behörden, Proteste in weiten Teile von Strassbourg völlig zu verbieten und zahlreiche EinwohnerInnen in den roten Zonen zu Geiseln des NATO-Gipfels zu machen, sind völlig inakzeptabel und widersprechen eklatant demokratischen Prinzipien. Mit unseren Aktionen werden wir auch deutlich machen, dass wir diesen Versuch der NATO sich vor Kritik und Protest abzuschirmen, nicht akzeptieren werden.", erklärt Brigitte Bastian abschließend.

Für Rückfragen:

Brigitte Bastian (französisch, deutsch), +33-388-43-70-62

Inez Louwagie (französisch, englisch) +32 498 68 29 40

Christoph Kleine (deutsch, englisch), +49-172-9006161

press@block-nato.org

5. März 2009: Presseeinladung

Vorstellung der Initiative BLOCK NATO mit öffentlichem Aktionstraining

Sonntag, 8. März 2009, 13 Uhr, Place de la République, Strasbourg

Initiativen, Netzwerke und AktivistInnen der Friedens- und Antikriegsbewegung aus mehreren europäischen Ländern haben auf der Aktionskonferenz am 14./15.2.2009 in Strasbourg die Initiative BLOCK NATO gegründet. Die Initiative BLOCK NATO hat sich zum Ziel gesetzt, den NATO-Gipfel effektiv zu blockieren und zu stören, indem am Morgen des 4. April tausende Menschen die Zufahrtswege zum Tagungsort in Strasbourg besetzen und den Gipfel so von seiner Infrastruktur abschneiden.

Wir sind der Überzeugung, dass der NATO-Gipfel als Treffen eines Kriegsbündnisses keinerlei Legitimität besitzt und daher Aktionen des Zivilen Ungehorsams notwendig und gerechtfertigt sind. Die Aktionen des Zivilen Ungehorsams sind - wie Camps, Gegenkongress und Demonstration - ein Teil der vielfältigen Proteste gegen den NATO-Gipfel.

Wichtiger Bestandteil unserer Vorbereitungen sind Aktionstrainings, also Rollenspiele, in denen sich die TeilnehmerInnen auf die geplanten Massenblockaden vorbereiten. Am 8.März wird in Strasbourg ein öffentliches Aktionstraining stattfinden, um über die Mittel und Methoden des Zivilen Ungehorsams zu informieren.

Bei dieser Gelegenheit werden die SprecherInnen der Initiative Block NATO zu folgenden Fragen Stellung nehmen:

  • Warum halten wir den NATO-Gipfel für illegitim und Aktionen des Zivilen Ungehorsams für gerechtfertigt?

  • Was soll die Blockade des NATO-Gipfels symbolisch und praktisch erreichen?

  • Was verstehen wir unter Zivilem Ungehorsam und wie wollen wir unsere Aktionsziele trotz des zu erwartenden riesigen Polizeiaufgebots erreichen?